Frische Ideen für den Lebenslauf als Lagerist

Als Lagerist können Sie in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten. Ob es in der Logistik ist, in der Industrie, im Küchenbereich oder in vielen anderen Sparten, der Lagerist wird immer gesucht.

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Er ist für die fachgerechte Einlagerung von Waren zuständig, ihre Inventur und kann auch teils beim Verladen und dem Transport von Gütern helfen.

Er ist auch teils dafür zuständig, den Abteilungen Bescheid zu geben, wenn neue Waren bestellt werden müssen.

Als Lagerist haben Sie einen krisensicheren Job, der immer gebraucht wird. Ihre Aufgaben sind vielfältig und Ihre Rolle im Unternehmen wichtig.

Da es viele Kandidaten gibt, die eine attraktive Stelle suchen ist es wichtig, dass Sie einen guten Lebenslauf schreiben, mit dem Sie bei der Bewerbung überzeugen und sich von der Masse hervorheben können.

Wir helfen Ihnen hier mit Anleitungen zum richtigen Schreiben eines Lebenslaufs, wichtigen Tipps und Tricks, wie Sie Stolperfallen vermeiden und wie Sie sich richtig ausdrücken, um eine gute Chance auf den gesuchten Job zu erhalten.

Sie dürfen sich gerne die Vorlagen herunterladen und für Ihre eigene Bewerbung nutzen.

Lebenslauf Vorlage für einen Lageristen

Kopfzeile ihres Anschreibens mit Ihren persönlichen Daten und allen Kontaktinformationen

Jens Petersen
Lagerist
Hamburg, Deutschland
Tel: 0234-592526
E-Mail Adresse: jens.petersen@gmail.com

Berufserfahrung

Lagerist, Anders und Sohn Logistik, Hamburg
Januar 2018 bis 2022

  • Warenannahme und Wareneingangsprüfung anhand korrekter Bestellunterlagen
  • Einlagern von Waren
  • Nachverfolgung von Lieferfehlern
  • Retouren abwickeln

Lagerist, Sanders Küchen, Hamburg
Mai 2015 bis Dezember 2017

  • Warenannahme und Wareneingangsprüfung anhand von korrekten Bestellunterlagen
  • Einlagerung von Waren
  • Nachverfolgung von Lieferfehlern
  • Retouren abwickeln
  • Kommissionierung von Waren anhand interner Bestellscheine
  • Bestellung von Standardmaterialien
  • Anlage neuer Materialien in der EDV
  • Verladung von Waren auf den LKW

Ausbildung

Hauptschulabschluss
Gesamtschule Albert-Schweizer, Hamburg
April 2012

Ausbildung zum Lageristen
Berufsschule, Hamburg
Juni 2009 bis 2012

Qualifikationen und zusätzliche Kompetenzen

Sprachen: Englisch, Tschechisch
Zusatzqualifikation: Lagermeister, Fachlogistiker

Meine Stärken:

  • Gute Umgangsformen
  • Engagement
  • Eigenständiges Denken
  • Ruhiges Handeln auch in Stresssituationen

Wie viel kann man als Lagerist verdienen?

Der Aufgabenbereich eines Lageristen ist sehr vielfältig und oft auch stressig. Er reicht von körperlicher Anstrengung bis zu verantwortungsvollen Aufgaben im Lager und in der Kontrolle. Leider spiegelt sich das nicht im Gehalt wider.

Tariflich liegt das Gehalt eines Lageristen bei ca 29.580 Euro brutto im Jahr.

Als Quereinsteiger kann man ein Gehalt von 24.000  Euro brutto erwarten, ein Fachlagerist kann rund 32.500 Euro brutto im Jahr erhalten. Wenn Sie sich als Vorarbeiter, Teamleiter oder Koordinator qualifizieren konnten kann Ihr Gehalt auf bis zu 40.000 Euro brutto im Jahr steigen. Das allerdings nur als altgediente Fachkraft mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Das Gehalt hängt von verschiedenen Faktoren ab wie:

  • Die Branche
  • Die Unternehmensgröße
  • Der Unternehmensstandort
  • Die Berufserfahrung
  • Ihre Zusatzfähigkeiten

Was die Branche angeht zahlen tendenziell die Branchen Chemie, Automobil, Metall und Elektrotechnik am besten, wogegen Groß- und Einzelhandel, insbesondere Lebensmittel, und Logistikunternehmen und Speditionen die niedrigsten Gehälter zahlen.

Wirtschaftskraft und Attraktivität der Region, Lebenshaltungskosten und andere Standortfaktoren wirken sich auch auf die Höhe des Gehalts aus und sind sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch innerhalb der Länder unterschiedlich.

Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen liegen in einem Bereich von rund 2.200 Euro, danach das Saarland und Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Die Gehälter in den östlichen Ländern liegen in der Regel unter der 2.000-Euro-Marke, teils deutlich.

Aufgrund der Vielfalt an Branchen, Unternehmen und Standorten sowie unterschiedlicher Zusatzqualifikationen und Verantwortlichkeiten gibt es Abweichungen zwischen den Gehältern bis zu mehreren 100 Euro.

Zusatzqualifikationen sind immer gerne gesehen. Wichtig sind Kenntnisse in den Bereichen Logistiksoftware und ERP-Systeme, Umweltschutz, Arbeitsschutz und Qualitätssicherung. Betriebswirtschaftliche Kenntnisse werden auch gern gesehen und entsprechend bezahlt. Sie ermöglichen auch den Einstieg in höherwertige Positionen beispielsweise im Einkauf.

Hilfreiches für ein gutes Layout

Die Bewerbung für den Job eines Lageristen besteht aus seinem Lebenslauf und dem Anschreiben. Das sind die beiden zentralen und wichtigsten Teile, die sich ein Personaler ansehen wird.

Es gibt klassische Formen, wie ein Lebenslauf aufgebaut wird. Wir konzentrieren uns hier auf den tabellarischen Lebenslauf, der am beliebtesten ist.

Sie erhalten hier von uns wertvolle Informationen für einen guten Aufbau, die Form und Struktur des Lebenslauf. Sie können diese auch als Vorlagen für Ihre eigene Bewerbung nutzen.

Der Aufbau des Lebenslauf

  • Persönliche Daten und Kontaktinformationen
  • Bisherige Anstellungen
  • Ausbildung und zusätzliche Qualifikationen
  • Kenntnisse und Fähigkeiten
  • Zusätzliche Informationen wie Fremdsprachen, abgeschlossene Seminare und persönliche Eigenschaften

Strukturieren Sie Ihren Lebenslauf und geben ihm eine Form

Ziel Ihrer Bewerbung ist, die Stelle zu erhalten. Sie können aktiv daran mitwirken, dass Sie Ihre Bewerbung so gestalten, dass sie gerne gelesen wird.

Am besten gestalten Sie die Unterlagen einfach zu lesen. Verwenden Sie einfache und kurze Sätze, die nicht verschachtelt sind und zu Missverständnissen führen könnten. Fassen Sie Ihre Aufgaben in bisherigen Berufen und Stärken am besten in Stichpunkten zusammen. Diese lassen sich einfach lesen und geben einen guten Überblick über Ihre Qualifikationen.

Der Lebenslauf sollte in der Regel nicht länger als eine Din A4 Seite sein.

Bleiben Sie immer bei der Wahrheit, auch wenn Sie einmal eine längere Lücke der Arbeitslosigkeit haben. Falls Sie sich in der Zeit weiterbilden konnten ist das eine gute Gelegenheit, dies zu erwähnen. Aber schreiben Sie nicht Dinge, die Sie nicht getan haben. Erfahrene Personaler merken das sofort und nichts ist unangenehmer, als dass bei einem Vorstellungsgespräch die Lüge aufgedeckt wird.

Wählen Sie einfach zu lesende Schriftarten wie Arial, Cambria, Calibri und Times New Roman.

Die Schriftgrößen 10 bis 12 pt sind einfach zu lesen.

Format und Struktur im Lebenslauf

Der Aufbau des Lebenslauf ist sehr einfach. Sie sollten sich an die Reihenfolge halten, die wir Ihnen geben. Dies ist von Personalern als gut erwiesen.

Sie sollten Ihren Lebenslauf antichronologisch verfassen. Das bedeutet, dass Sie an oberster Stelle Ihren letzten Beruf nennen oder die Stelle, die Sie aktuell bekleiden. Sie nennen hier den Arbeitgeber mit seinem Standort, die Dauer der Anstellung und in Stichpunkten die Aufgaben, die Sie dort gemacht haben.

Danach verfahren Sie mit jeder anderen Stelle bis zur ersten nach der Ausbildung nach dem gleichen Schema.

So kann der Personaler schnell sehen, welche Qualifikationen und Fähigkeiten Sie mitbringen.

Sollten sie hier Lücken haben, müssen diese genannt werden. Entweder können Sie hier eine Weiterbildungsmaßnahme nennen, die Sie gemacht haben oder Sie erklären eine Arbeitslosigkeit.

Nach dem Block für die berufliche Erfahrung kommt die schulische Ausbildung. Hier müssen Sie nicht bis zur Grundschule zurückgehen, es reicht vollkommen, wenn Sie Ihren Abschluss nennen. Hier sagen Sie, welchen Abschluss Sie haben, in welchem Jahr Sie ihn an welcher Institution absolviert haben.

Danach machen Sie das Gleiche mit der beruflichen Ausbildung, in Ihrem Fall die Berufsschule.

Sie können danach Weiterbildungen nennen, die Sie gemacht haben. Diese sind wichtig für den Personaler, denn sie zeigen ihm, dass Sie sich neben dem Beruf noch für eine zusätzliche Qualifikation interessiert haben.

Nennen Sie gerne auch Ihre Stärken, die für den Beruf wichtig sein könnten. Konzentrieren Sie sich auf diese und nichts anderes.

Persönliche Informationen und Kontaktinformationen

Wenn Sie Ihre persönlichen Angaben machen, lassen Sie besondere Vorsicht walten. Sie müssen auf jeden Fall stimmen, denn nichts wäre Ärgerlicher, als wenn man Sie nicht kontaktieren kann.

Es handelt sich dabei lediglich um Ihren Namen und den Wohnort sowie die Telefonnummer und eine E Mai Adresse. Andere Dinge sind veraltet und werden in einem Lebenslauf nicht mehr genannt.

Sie bekommen von uns noch einmal zur Verdeutlichung zwei Beispiele, wie es gemacht wird und wie nicht.

RICHTIG
Gute persönliche Angaben:

Jens Petersen
Hamburg, Deutschland
Tel: 0234-592526
E-Mail Adresse: jens.petersen@gmail.com

FALSCH
Schlechte persönliche Angaben

Jens Petersen
Isedoraallee 18
Hamburg, Deutschland
0234-592526
Familienstand: verheiratet
2 Kinder, 8 und 10 Jahre alt
Vater: Richard Petersen, Baustellenleiter
Mutter: Andrea Petersen, Hausfrau

Das Bewerbungsfoto im Lebenslauf

Wenn man es von der Gesetzeslage her betrachtet ist das Bewerbungsfoto nicht mehr Bestandteil eines Lebenslaufes. Seit dem Jahr 2006 gibt es das allgemeine Gleichstellungsgesetz.

Nach diesem darf kein Bewerber aufgrund seiner ethnischen Herkunft, Geschlecht, Aussehen oder anderer äußerlicher Merkmale zu bevorzugt oder benachteiligt werden.

Es ist in der Praktik aber weiterhin normal, dass man ein Foto den Unterlagen beilegt. Das wird zwar kein Personaler offiziell jemals sagen, aber er möchte schon wissen, wer sich auf den Job bewirbt. Das ist aber auch eine Sache, die mehr oder weniger nachvollziehbar ist, denn versetzen Sie sich einmal in seine Lage: niemand möchte jemanden einstellen, der eine komplett anonyme Bewerbung versendet.

Vorlage Lebenslauf Lagerist

Ihre berufliche Erfahrung ist wichtig in Ihrem Lebenslauf. So kann man sehen, ob Sie die fachliche Eignung für den Job haben. Das hat letzten Endes auch Einfluß auf das Gehalt, das man Ihnen anbieten wird, wenn Sie als Kandidat in Frage kommen.

So könnte dieser Block in Ihrem Lebenslauf als Lagerist aussehen:

Berufserfahrung

Lagerist, Anders und Sohn Logistik, Hamburg
Januar 2018 bis 2022

  • Warenannahme und Wareneingangsprüfung anhand korrekter Bestellunterlagen
  • Einlagern von Waren
  • Nachverfolgung von Lieferfehlern
  • Retouren abwickeln

Lagerist, Sanders Küchen, Hamburg
Mai 2015 bis Dezember 2017

  • Warenannahme und Wareneingangsprüfung anhand von korrekten Bestellunterlagen
  • Einlagerung von Waren
  • Nachverfolgung von Lieferfehlern
  • Retouren abwickeln
  • Kommissionierung von Waren anhand interner Bestellscheine
  • Bestellung von Standardmaterialien
  • Anlage neuer Materialien in der EDV
  • Verladung von Waren auf den LKW

Vorlage über die Ausbildung

Neben Ihrer beruflichen Qualifikation interessiert man sich auch immer für Ihre Schulausbildung. Sie brauchen zwar als Lagerist keinen Mindestschulabschluss, aber dennoch wissen Personaler immer, welche Abschluss ihre Kandidaten haben.

Das umfasst sowohl Ihre schulische als auch Ihre berufliche Ausbildung.

Ausbildung

Hauptschulabschluss
Gesamtschule Albert-Schweizer, Hamburg
April 2012

Ausbildung zum Lageristen
Berufsschule, Hamburg
Juni 2009 bis 2012

Die richtige Darstellung von Weiterbildungen

Es ist zwar nicht zwingend erforderlich, aber Arbeitgeber sehen immer gerne, wenn ihre Mitarbeiter sich über die berufliche Qualifikation hinaus weitergebildet haben.

Das umfasst natürlich nur Dinge, die Ihren Beruf betreffen und nichts anderweitiges.

Gute Beispiele für Ihren akademischen Hintergrund
  • Abschluss zum Lagermeister, Logistikfachschule Bremen
  • Abschluss zum Fachlogistiker, Internationale Logistiker, Hamburg
💡Hier ist ganz klar gesagt, welche zusätzlichen Qualifikationen Sie haben. Diese sprechen bereits für sich selbst. Zusätzlich haben Sie angegeben, wo Sie diese erworben haben. Das sind Daten, die für einen Arbeitgeber verwertbar sind.
Schlechtes Beispiel für Ihren akademischen Hintergrund
Nach meiner Ausbildung habe ich mich auch noch weitergebildet. So habe ich zusätzliche Dinge lernen können, so dass ich auch Mitarbeiter leiten kann und andere Aufgaben übernehmen kann, die Sie brauchen werden.
💡Wie man an diesem Beispiel sehen kann ist nichts genannt, was Sie gelernt haben. Sie nennen weder den Abschluss, den Sie gemacht haben noch wo Sie einen Abschluss gemacht haben. Hier weiss man also nicht, was Sie genau können.

Hard und Soft Skills eines Lageristen

Wenn Sie sich für einen Job bewerben, sind Ihre fachlichen und auch persönlichen Qualifikationen für einen Arbeitgeber immer wichtig.

Die Hard Skills sind Dinge, die Sie können, weil Sie den Job gelernt haben.

Typische Hard Skills eines Lageristen können sein:

  • Verständnis von Lagerabläufen
  • Durchführung von Inventuren
  • Abwicklung von Lagerpapieren und Lieferscheinen
  • Statistikkenntnisse
  • EDV Kenntnisse mit Warenwirtschaftssystemen

Die Soft Skills sind Dinge, die Ihrer Person entsprechen. Es sind Charakterzüge, die jemand mit sich bringt, die für den Job hilfreich sind und ihn zu einem geeigneten Kandidaten machen.

Typische Soft Skills eines Lageristen können sein:

  • Bereitschaft zur Schichtarbeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Technisches Verständnis
  • Genauigkeit
  • Eigeninitiatives Arbeiten

Checkliste für einen guten Lebenslauf

Wenn Sie nun Ihren Lebenslauf fertig geschrieben haben, sollten Sie ihn noch einmal durchlesen und schauen, dass Sie auch alle Punkte beachtet haben. Am besten liest ihn danach noch einmal eine weitere Person, um sicherzustellen, dass auch nichts vergessen wurde.

Überprüfen sie noch einmal folgende Punkte:

  • Haben Sie ein einfaches Format und Layout genommen?
  • Sind Schriftarten und Größen der Schrift wie angegeben?
  • Haben Sie einfache Sätze genommen, die kurz sind?
  • Sind Stichpunkte genannt worden für die bisherigen beruflichen Arbeiten?
  • Sind zusätzliche Qualifikationen genannt?
  • Haben Sie Hard und Soft Skills genannt?
  • Sind Ihre persönlichen und Kontaktdaten alle korrekt?
  • Ist die Rechtschreibung in allen Punkten korrekt?
  • Haben Sie ein Motivationsschreiben verfasst?
  • Sind Anlagen im Lebenslauf genannt?
  • Haben Sie ein Foto beigefügt?

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