So vermeiden Sie Fehler im Bewerbungsschreiben

Wenn Sie sich für einen Job bewerben, dann möchten Sie den Job auch haben. Das ist das klare Ziel. Hier dürfen Sie sich keine Fehler leisten, und sei es auch nur ein Zeichensetzungsfehler.
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Das Problem ist, wenn Sie Fehler im Bewerbungsschreiben machen, ist das der sichere Weg dazu, dass Ihre Bewerbung aussortiert wird und Sie eine Absage erhalten.

Es kann schnell passieren, dass man einmal etwas überliest. Es gibt aber auch einige andere Fehler, die Sie vermeiden können, wenn Sie ein Bewerbungsschreiben verfassen. Wir nennen Ihnen hier die häufigsten Fehler, so dass Sie ein besonderes Auge darauf haben können und diese vermeiden.

Klassische Fehler beim Bewerbungsschreiben

Beim Schreiben des Anschreibens gibt es Dinge, die sehr oft falsch gemacht werden. Dazu gehören

  • Das Layout
  • Formalitäten
  • Ansprechpartner
  • Verwendung des Konjunktiv
  • Standardformulierungen
  • Wiederholungen
  • Unprofessionelles Foto
  • Mangelhafte Rechtschreibung und Grammatik

Layout

Oft möchten Bewerber sehr viel in Ihrem Anschreiben sagen. Dadurch wird das Layout übersichtlich. Dazu werden dann noch gerne komplizierte Formatierungen, Rahmen und Muster genommen mit dem vermeintlichen Ziel, überzeugend zu wirken. Dabei gerät der Inhalt des Anschreibens in den Hintergrund.

Das Layout eines Anschreibens sollte korrekt formatiert sein und sinnvoll aufgebaut sein. Dabei sollten gut lesbare Schriftarten und eine angenehme Größe der Schrift gewählt werden.

Das Ziel des Layout ist es, dass es zum Lesen einlädt. Es ist schließlich der erste Eindruck, den Sie erwecken. Und dieser ist bekanntlich entscheidend. Eine zweite Chance bekommen Sie hier nicht.

Formalitäten

Jedes Anschreiben hat eine gewisse Form. Dazu gehört als erstes der Briefkopf. Er enthält die eigene Anschrift und die Kontaktinformation.

Danach kommt der Name des Unternehmens mit seiner Adresse. Ist der Ansprechpartner bekannt, nennt man ihn hier.

Jedes Anschreiben bekommt das Tagesdatum, den Betreff, eine persönliche Anrede, den Inhalt des Schreibens, einen Abschiedsgruß und die Unterschrift.

Gerade der Betreff wird gerne beim Schreiben vergessen. Dabei hilft dieser dabei, dass im Unternehmen Ihr Schreiben schnell weitergeleitet werden kann.

Ansprechpartner

Meist nennen die Unternehmen einen Ansprechpartner, an den die Bewerbung geschickt werden soll. Sie sollten immer die Stellenanzeige darauf untersuchen.

Sollte ein Ansprechpartner genannt sein, ist es ein absolut folgenreicher Fehler, das Anschreiben mit den Worten “sehr geehrte Damen und Herren” zu beginnen.

Das zeigt dem Ansprechpartner, dass Sie die Anzeige nicht richtig durchgelesen haben.

Die Anrede, die wir vorher nannten, eignet sich nur, wenn kein Ansprechpartner genannt sein sollte.

Verwendung des Konjunktiv

Wenn Sie ein Anschreiben verfassen, ist das der erste Eindruck, den der Personaler von Ihnen erhält. Es ist also wichtig, dass Sie kompetent wirken.

Formulierungen im Konjunktiv sind hier tödlich. Verwendungen wie “hätte”, “würde” und “könnte” sind absolut nicht angebracht.

Wenn Sie sich bewerben, ist es immer ein gutes Signal, sich selbstbewusst zu zeigen. Deshalb könnten Sie nicht der geeignete Kandidat sein, Sie sind es einfach.

Standardformulierungen

Wenn Sie sich bewerben, sollten Sie immer im Kopf behalten, dass am anderen Ende ein Profi sitzt. Ein Personaler liest dauernd Bewerbungen und Standardformulierungen fallen ihm sofort ins Auge.

Es ist einem Personaler wichtig, dass er sieht, dass Sie die Bewerbung nur für ihn geschrieben haben. Deshalb haben Standardformulierungen wie “hiermit bewerbe ich mich” im Anschreiben nichts zu suchen. Das sind Formulierungen, bei denen Sie nur den Namen des Unternehmens austauschen müssen. Personalisieren Sie Ihr Anschreiben so weit wie möglich.

Wiederholungen

Ein Schlüsselfaktor für ein erfolgreiches Anschreiben ist die Einfachheit. Sie liefern hier nur einen ersten Eindruck, der Neugier auf mehr erweckt. Deshalb braucht es nicht ausformuliert zu werden.

Der Fehler, den viele Bewerber machen, ist, dass sie sich wiederholen. Sie brauchen nur Ihre beruflichen Kompetenzen anzureißen. Für ausführliche Beschreibungen ist der Lebenslauf da, ansonsten bräuchten Sie ihn nicht beizufügen.

Unprofessionelles Foto

Generell ist das Foto kein zwingend vorgeschriebener Bestandteil eines Bewerbungsschreibens mehr. Sie können es also auch weglassen.

Wenn Sie sich allerdings dazu entscheiden, ein Foto beizufügen, sollte es professionell sein.

Es mag zwar verführerisch klingen, sich als sozialer Mensch darzustellen, indem man sich mit Freunden beim Grillen fotografiert, das hat aber nichts in einem Bewerbungsschreiben zu suchen.

Das Foto sollte von einem Fotografen gemacht werden, der sich auf Bewerbungsfotos spezialisiert hat.

Mangelhafte Rechtschreibung und Grammatik

Wir alle gehen davon aus, dass wir Deutsch in Schrift beherrschen, da es ja unsere Muttersprache ist. Leider werden hier viele Rechtschreibfehler gemacht.

Es gibt zwei Möglichkeiten, damit Ihnen die Rechtschreibung nicht das Genick bricht: entweder lassen Sie Ihr Anschreiben von einer weiteren Person lesen oder Sie nehmen ein Rechtschreibprogramm zur Hilfe, das Fehler aufdeckt.

So können  Sie sicher sein, dass hier keine Fehler passieren.

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